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Sermons about Pilgerreise
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Ich bin dann mal weg
Ich bin dann mal weg! (Unsere geistliche Pilgerreise) Titel meiner predigt habe ich genommen von dem Bestseller von Hape Kerkeling.

Es ist ein sonniger Junimorgen, als Hans-Peter Kerkeling, Deutschlands vielseitigster TV-Entertainer und bekennende couch potato, endgültig seinen inneren Schweinehund besiegt und in St.-Jean-Pied-de-Port aufbricht. Er begibt sich auf dem Weg zum Grab des heiligen Jakobs: der „Camino de Santiago: Jakobsweg“, 600 Kilometer durch Frankreich und Spanien bis nach Santiago de Compostela, und erlebt die außergewöhnliche Kraft einer Pilgerreise. Sechs Wochen liegen vor ihm, allein mit sich und seinem elf Kilo schweren Rucksack: über die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen, durch das Baskenland, Navarra und Rioja bis nach Galicien zum Grab des heiligen Jakob, seit über tausend Jahren Ziel für Gläubige aus der ganzen Welt.“ In diese Predigt geht es um die geistliche Pilgerreise. Ich selbst habe noch nie eine Pilgerreise gemacht, aber so eine Pilgerreise steht auf meine „To do-Liste“. Ich möchte so etwas gern mal machen, nicht um dadurch „Erleuchtung“ zu bekommen, aber was man so hört führt so eine Reise eine zum Nachdenken und bewirkt Veränderungen im Leben. Pilgerreise sind wieder in! Nicht nur tiefgläubigen machen solche reisen, immer mehr junge Menschen interessieren sich für so eine Pilgerreise. Die meiste machen dass um eine körperlich andere und spirituelle Erfahrung zu haben. Das Hape Kerkeling mit seinem Buch so erfolgreich ist, zeigt dass Menschen wieder Interesse hegen an die Suche nach dem Sinn, und spirituelle Erfahrungen. Es gibt ein anderes Buch von John Bunyan, „Die Pilgerreise zur seligen Ewigkeit“ (orig. The Pilgrim’s Progress from This World to That Which Is to Come), dass sehr bekannt geworden und in 200 Sprachen übersetzt worden ist und heutzutage zu den bedeutendsten Werken der englischen christlichen Literatur gilt. Bunyan schreib das Buch während einer insgesamt zwölfjährigen Haft im Bedfordshire County Gefängnis, zu der er wegen Verstoßes gegen das Konventikelgesetz verurteilt war, das Predigten außerhalb der anglikanischen Staatskirche unter Strafe stellte. Es handelt sich in diesen Buch um eine aus zwei Teilen (I 1678, II 1684) bestehende allegorische Schilderung einer Reise ins Jenseits. Die Allegorie schildert Christ, einen normalen Menschen, auf seinem Weg (Pilgerreise) aus der „Stadt der Zerstörung“ (Erde) in die „Himmlische Stadt“ Zion. (Himmel). Auf Christ lastete eine schwere Bürde (die Sünde). Als er in einem Buch (der Bibel) erfuhr, dass diese Last ihn nach Tofet(Hölle) führte, packt ihn Sorge, was für die Erlösung zu tun sei. Er verlässt seine Heimat, um Frau und Kinder zu retten. Auf seinem Weg begegnen ihm zahlreiche allegorische Figuren aus dem Bereich der christlichen Glaubenswelt, die ihn aufzuhalten bzw. voranzubringen. Bis zur himmlischen Stadt, die er im ersten Band erreicht, hat Christ zahlreiche Stationen zu bewältigen. Der zweite Band befasst sich mit dem Geschick der zurückgebliebenen Frau und der Kinder. Pilgerreisen waren im alten Judentum nicht ungewohnt! Weil der Tempel Gottes in Jerusalem (Zion) war, kamen einmal im Jahr Juden von ganzen Land und reisten nach Jerusalem um im Tempel Gott zu feiern und Opfer zu bringen. Im Buch Psalmen gibt es viele Lektionen für unser Leben. Da ist auch ein Pilgerlied dokumentiert dass sich handelt über so eine Pilgerreise! Psalm 84 “Dem Chorleiter. Auf der Gittit.(8-seitige Instrument, wie eine Gitarre) Von den Söhnen Korachs. Ein Psalm. Wie lieblich sind deine Wohnungen, HERR der Heerscharen! Es sehnt sich, ja, es schmachtet meine Seele nach den Vorhöfen des HERRN, mein Herz und mein Leib, sie jauchzen dem lebendigen Gott [entgegen]. Auch der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für sich, wo sie ihre Jungen hingelegt hat — deine Altäre, HERR der Heerscharen, mein König und mein Gott! Glücklich sind, die in deinem Haus wohnen. Stets werden sie dich loben. Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in dessen Herz gebahnte Wege sind! Sie gehen durch das Tränental und machen es zu einem Quellort. Ja, mit Segnungen bedeckt es der Frühregen. Sie gehen von Kraft zu Kraft. Sie erscheinen vor Gott in Zion. HERR, Gott der Heerscharen, höre mein Gebet! Vernimm es, o Gott Jakobs! Blicke doch, o Gott, auf unseren Schild! Schaue an das Antlitz deines Gesalbten! Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als [sonst] tausend. Ich will lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes als wohnen in den Zelten der Gottlosen. Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild. Gnade und Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten denen, die in Lauterkeit wandeln. HERR der Heerscharen! Glücklich ist der Mensch, der auf dich vertraut!â€(Ps 84:1-13 ELB) Der Psalmist redet hier von einer Pilgerreise, eine Reise zum Tempel wo die Gegenwart des Herrn ist. Das Thema von diesen Psalm „Die Vorteile von ein Leben gelebt in Gottes Gegenwart!“ “Wie lieblich sind deine Wohnungen, HERR der Heerscharen! Es sehnt sich, ja, es schmachtet meine Seele nach den Vorhöfen des HERRN, mein Herz und mein Leib, sie jauchzen dem lebendigen Gott [entgegen].†(Ps 84:2-3 ELB) In die Zeit war der Tempel der Ort wo Gottes Gegenwart verblieb und der Allmächtige sich manifestierte. Und so kamen Menschen von überall hin um zu verweilen in der Gegenwart Gottes. Und so beginnt diese Psalm voller Emotionen während er nachdenkt auf diese Pilgerreise nach Jerusalem zu gehen. Wir wissen das in neuen Testament gelehrt wird dass wir eine lebendige Tempel Gottes sind, wir brauchen nicht mehr zu einem bestimmten Ort zu reisen. Wir können dort wo wir sind in seine Gegenwart kommen. “Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zur rechtzeitigen Hilfe.â€(Hebr 4:16 ELB) Hier wird ein Bild vom Tempel benutzt wo der Priester allein vor dem Gnadenstuhl (Deckel) kommen dürfte um Barmherzigkeit von Gott zu bekommen. Aber jetzt ist es ganz anders! Durch Jesus sind wir Priesterlich geworden. Und wir dürfen mit Freimut in seine Gegenwart kommen! Wann auch immer wir wollen; keine lange reisen zu bestimmte Orten! Gott ist da! Was können wir lernen von eine Pilgerreise? Der geistliche Pilger soll ein Verlangen haben zu reisen! Wir werden nicht weit kommen wenn wir kein Verlangen haben zu reisen! Lange Wege zu bewandern und weit entfernte Ziele zu erreichen! Eine bestimmte Lust am Abenteuer ist gefragt! Was wir hier geistlich überprüfen sollen ist: „Wie steht es mit unsere Leidenschaft!“ Der Psalmist sehnt sich und seine Seele schmachtet! Und so soll es sein. Alles in uns soll sich sehnen bei Gott zu sein. Der Psalmist brauchte keine Äußere Motivation: keine gesalbte Predigt, kein begabte Lobpreisteam um inspiriert zu werden in die Gegenwart Gottes zu kommen! Sein Herz brennte förmlich! Es gibt nichts tragischeres als ein gleichgültige, teilnahmslose, nicht leidenschaftliche Christ! Es darf nicht so sein! Hast du noch ein Verlangen Zeit mit Gott zu verbringen?? Leidenschaft ist nicht gleich Emotionen, obwohl Emotionen die Leidenschaft in einem ausdrücken können. Leidenschaft ist gleich Hingabe! Manche Leute werden laut, andere werden still aber am Gesicht kann man sehen ob da Leidenschaft dahinter ist! Wir haben alle Leidenschaft, oder? Wir können uns alle an etwas oder jemand hingeben! Manche Leute werden leidenschaftlich wenn sie über Sport oder Hobby sprechen. Die Frage lautet: Gilt deine Leidenschaft auch Gott? Der Psalmist hilft uns unsere Leidenschaft zu überprüfen. Deswegen sollen wir nicht nur unsere Leidenschaft überprüfen sondern auch unsere Reiseziel! Der Psalmist sehnte nach den Vorhöfen des Herrn! Das war sein Ziel! Er wollte bei Gott sein. Er hatte Heimweh nach Gottes Gegenwart! Er wollte wieder in den Vorhöfen stehen. Vielleicht bist du heute voller Leidenschaft. Sehr motiviert, fokusiert, diszipliniert. Aber was willst du erreichen? Gehört deine Leidenschaft den Herrn, oder vielleicht nur die Arbeit des Herrn? Dann redet er über Vögel. “Auch der Vogel(Sperling) hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für sich, wo sie ihre Jungen hingelegt hat — deine Altäre, HERR der Heerscharen, mein König und mein Gott!†(Ps 84:4 ELB) Die Vögel haben ihre Bestimmung gefunden und er sagt: „Auch ich will mein „Zuhause“ finden. Deine Gegenwart ist mein Zuhause! Der geistliche Pilger denkt an die Vorteile die der Reise mit sich bringt. Einige Vorteile die diese Reise mit sich bringt. Er spricht hier über eine Sperling! Jesus sagt dass wir viel mehr Wert sind als Sperlinge. Die Reise mit Gott bringt uns Versorgung, Sicherheit und Geborgenheit! Und dann die Schwalbe der sehr unruhig ist, aber sogar der Schwalbe hat ein Haus wo sie ihre Jungen hinlegen kann! Die Reise mit Gott bringt Zufriedenheit, Ruhe und Frieden! “Glücklich sind, die in deinem Haus wohnen. Stets werden sie dich loben.â€(Ps 84:5 ELB) Die Reise mit Gott bringt uns Glück! Wollen wir nicht alle glücklich sein! Gottes Gegenwart macht uns glücklich! Der geistliche Pilger soll die Herausforderung die er unterwegs begegnen kann, kennen. “Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in dessen Herz gebahnte Wege sind! Sie gehen durch das Tränental und machen es zu einem Quellort. Ja, mit Segnungen bedeckt es der Frühregen.†(Ps 84:6-7 ELB) “Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir, wenn sie sich zur Wallfahrt rüsten. Ziehen sie durch das trostlose Tal, wird es für sie zum Quellgrund und Frühregen hüllt es in Segen.†(Ps 84:6-7 EÜ) Jetzt geht der Psalmist noch mehr auf das Thema der Pilgerreise ein. Er redet hier über die Herausforderungen die man unterwegs begegnen kann. Gesegnet ist der Mensch der die sich zur Wallfahrt rüsten. Wenn man unterwegs ist mit der schwere Rücksack kommt man durch verschiedenes Terrain. Manches ist atemberaubend schön, anderes ist schwer, voller Gebüsch und Hindernissen. Der Baka-Tal oder Tränental. Wahrscheinlich mussten die Pilger durch dieses Tal gehen um nach Jerusalem zu gelangen um Gott in seinem Tempel zu erleben. Und so ist es auch im Leben. Aber wenn wir in seine Gegenwart wohnen, ist unsere Stärke in ihm und finden wir Kraft für unsere Reise! Unsere Kraft finden wir in ihm! Wir sollen nicht auf eigene Kraft vertrauen oder auf die Kraft von Pferden (Wirtschaft, Besitz, usw.) Tränental wird zum Quellort! Wie geschieht das? Weil es einen Hirte gibt der das bewirkt! “Auch wenn ich wandere im Tal des Todesschattens, fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich†(Ps 23:4 ELB) Wir gehen alle durch dieses Tränental! Die frage lautet: „Wie werden wir durch dieses Tal gehen? Gehst du mit oder ohne gute Hirte durch dieses Tal? Wenn wir auf unsere gute Hirte (Jesus Christus) schauen, gehen wir von Kraft zu Kraft bis wir vor Gott in Zion (Jerusalem) erscheinen. (:8) Der geistliche Pilger soll seine Reise gut abschließen Egal wie weit oder wie fern wir vom Ziel (Zion) sind, wir sollen eine Hingabe haben bis zum Ende zu gehen. “Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als [sonst] tausend. Ich will lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes als wohnen in den Zelten der Gottlosen. Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild. Gnade und Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten denen, die in Lauterkeit wandeln. HERR der Heerscharen! Glücklich ist der Mensch, der auf dich vertraut!†(Ps 84:11-13 ELB) Besser! Es hat mehr Wert als alles! Was hat für dich am meisten Wert! Denn dass was wir wertvoll finden werden wir werden wir hinterher jagen! Wem vertraust du am meisten? Wir brauchen die Sonne um uns auf dem Weg zu begleiten. Sonnst werden wir nicht ans Ziel kommen! Gott wird hier Sonne und Schild genannt! Ich bin dann mal Weg! Lasst uns losgehen! Auf diese Pilgerreise mit Gott!


